Text ·
Auf dem Pfad des Lebens
Ohne KILangsam und doch laut, unüberhörbar schreitest du daher.
Alles Bekannte ist so neu und aufregend.
Am Anfang ist es wie am Ende; unklar, trotzdem ist der Pfad klar.
Du bist nicht der Erste und auch nicht der Letzte, du aber bist der Wichtigste.
Ich versuche dir den Weg zu weisen; dir die Welt zu zeigen.
Mit grossen bestimmten Schritten auf dem Weg zu stapfen.
Du aber bleibst immer wieder stehen,
hältst mich an der Hand und zeigst mir schon Bekanntes;
und doch erkenne ich es nicht.
Neugier, Wut, Freude, Schmerz, Liebe, alles im gleichen Topf,
heiss kochend in einer einzigen Brühe durchmischt,
wirft es dich hin und her im weiten Meer des Lebens.
Die Hand reiche ich dir, doch voller Vergnügen übst du dich lieber weiter im Schwimmen.
So stehe ich hinter dir und wenn du mal untergehst, zieh ich dich raus.
Für meine Söhne Nevio und Luan